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r, And thought each branch of that long-hallow'd line

„A partial sharer of the „„right divine.""'

„But if the mighty hand that rules the ball,

And bids the heirs of empires rise or fall,

,, To you, dread Sire, the bitter cup had given,,

I'romt regal pomp to wretched exile driven;

,, If cast a suppliant on my native plain,

You never should have sought my aid in vain;

„Nor should a Stuart prince hat'c ever said

,, That treacherous Flora royal blood betray'd."

The thoughtful Monarch, pausing, view'd the fair, Her chasten''d graces, and ingenuous air, And slgh'd to think, how often eivil strife . Drags blameless victims from the shades of life, And with blind rage unknowing to relent, . • .,\ Involves the guilty and the innocent: He bids the judge the guileless maid release, And let her seek her native isle in peace.

Now rumour talks of Flora's charms around, Those artless cfiarms, with matehless virtues erown''tf, Whose native f orce subdu'd the rage of pow't, —"' And Flora reigns the fashion of the hour; The gaze of wonder now, at Flora's gate Attendants see, and glittering chariots wait, W/iile noble domes, with costly gay attire, Would deck the graceful form which all admire: In vain! from those she scorns to borrow aid, But veils her beauties in the highland plaid; And drest in garb of homely tartan, wears The livery of the tribe whose name she bears; And mindful of her absent faithful swain, Preserves the simple manners of the plain *).

*) Nun wehen giinstige Winde Iängs iier Kiiste, die Seelcute begrufsen wiederusn jauehzrnd den englisohen Strand) in Sommer— - \

Strahlen gehullt empfängt die majestatische. Themse, der Site dei Handels und der Stolz der Strome, das Scruff, wahrend ringsnm ihre Ufer und ihre angebauten Ebenen mit stattlichen Villen bekront rind, wahrend die Glorie von London rich in dicken Haufen dem Anblick darbietend, dem Auge der Flora neue Gegenstande entfaltet. Ohne geblendet zu werden sieht sie den nenen Pomp, wahrend ihre traurige Phantasie nach ihrer heiinathlichen Inset schweift und, wo Nebelbefge die Wolken stutzen, die wilde Pracht der Natur sich erheben sieht, und sie fiihlt e«, dafs die ncuen Scenen keinen Zauber verleihen, die Angst zu lindern, die das Herz verzehrt. Aber wahrend der Krebs die ungesehene Knospe verwustet, seukt sich auf ihre milde Miene der nachdenkende Friede; sie tragt die Wurde der sich ihrer selbst bewufsten Ehre, und duldet mit gelassenen Leiden schmihendes Geschrei. Der alee Richter, durch lange Erfahrung weise, hört mit Verwundernng ihre bescheidenen, gesetzten Antworten, und eingenommen von thr, hinterbringt er dem Ohre des Herrschers das gerechte Loh, welches dem unerschrockenen Madehen gebuhrt. Der König, getreu den Heischungen der Ehre, kennt weder niedrige Rache noch grantame Vorsacze, sondern lange durch verrathensche Kiinste der Parteien mifsgeleitet, als er noch nicht in den Herzen des ganzen Volkes herrschte, iiberliefs er den Zuckungen der Wuth das königliche Schwerdt, und hörte es nicht, wenn die schwache Stimme des Mitleids um Hulfe rief, und gewahrte es nicht, auf einen fernen Thron hocherhoben, wie ubertragene Macht das Elend zu Scufzern zwang. Seinen Herolden befahl er, die Gerangene zu bringen, — unterwiirfig steht vor dem König mit gesenktem Auge die errothende Gerangene, und erwartet schweigend seinen furchtharen BefeU.

„Verwegenes Geschöpf, sprich! welche geheime Ursache „bewog dich, der Strenge unserer Gesetze zu trorzen? Als „ein Verriither ausser dem Gesetz unsere Kiisre heimsuchre, »unset friedliches Reich mit dem Blute seiner Kinder zu be,, flecken, hat rase nd e Liebe, tprich! oder rascher Ehrcclz, dich r auf den Pfad des Hochverraths geritsen? Das verwirkte Leben, welches deine Thorheit dir zu retten gebot, Offnet dir tin „unzeitiges Grab!'*

„Erhabener Herr," antwortete das Madehen im schlichren Gewanrfe, wahrend der \Y ahrheit reiner Geist aus ihren Aiigen leuchtete, ^kein niederer Grnnd konnte eine furchtlose Seele „bewegeo, kein rasender Ehrgeiz odor vermessene Liebe; mciue „ Verwandten, friedliche Unterthanen Enres Scepters, Jiaben „fruher nicht vergeblich, gegen Eure Macht die Waffen getragen: „aber vor Jahren gehorchten unsere Vater dem verbannten Ge„schlechte, und als es dem Zurnen des Schicksals erlag, „ betrauerten wir seinen Fall von dem königlichen Thron. „Zur festen Treae durch fromme Vorschriften gefuhrt, hielten „ wir von jeher das gesalhte Haupt fur heilig, und dachten, „dafs jeder Zweig dieser geheiligten Linie theilh3ftig sey des „ gdttlichen Rechtes. Aber wenn die miichtige Hand, die den „Erdball beherrscht, und die Erben der Reiche stehen und fallen „ macht, Euch, erhabener Monarch, den bittern Kelch verv lichen und Euch aus dem königlichen Pomp in die freudenlosc „Verbannung getrieben hatte, und Ihr als Bittender in die „Gefilde gekommen 'raret, worin ich geboren bin, Ihr wiirdet Bnie meine Hulfe vergebens gesucht haben, noch soli je ein „ Stuart es sagen diirfen, dafs die treulose Flora königliches „Blut verrieth."

Der gedankenvolle König verstummte und betrachtete das schone Madehen, ihre keusche Anmuth, ihre ungezwungene Miene, und seufzte bei dem Gedanken, wle oft biirgerb'che Zwietracht tadellose Opfer aus dem Schatten des Lebens hervorzieht, und mit blinder Wuth, die nicht nachzugeben weifs, den Schuldigen mit dem Unschuldigen verwechselt. Er befiehlt dem Richter, das schuldlose Madehen in Freiheit zu setzen, und sie in Frieden nach ihrer heimathlichen Insel ziehen

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