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Alas', the flattering pride is o'er;
Like thee, awhile, the soul may soar,
But erring man must blush to think,
Like thee, again, the soul may sink!

Oh Virtue! when thy clime I seek,
Let not my spirits flight be weak:
Let me not, like this feeble thing,
With brine still dropping from its wing,
Just sparkle in the solar glow,
And plunge again to depths below;
But, when 1 leave the grosser tltrong
With whom my soul hath dwelt so long,
Let me, in that aspiring day,
Cast every lingering stain away, ,
And, panting for thy purer air,
Fly up at once and fix me there! *)

An den fliegenden Fisch.

Wenn ich deine Schwunmfliigel am Abend iiber die blauen Wogen springen sah, und deine Schuppen, wie Silber so weifs, freudigst dem Auge des Lichtes verleihen, als wäre dein Bau zum Fliegen gebildet, und lehte in den glorreichen Wolken;

O, dann hat es mich stolz fuhlen lassen, wie deiner Fliigel ungeduldigem Eifer die reine Seele gleich ist, die es verachtet, an der Welt ruhndosem Busen zu liegen, und die Feder nimmt, die Gott verliehen, sich zu der Luft und zum Himmel zu heben.

Aber wenn ich sehe, dafs der Fliigel so glanzend, schwer wird durch eines Augenblicks Flug, die Pfade der Luft vergebens versucht und wieder in die Woge versinkt, ach! so ist die flatternde Hoffnung iiber. Wie du, mag die' Seele eine Weile emporsteigen, aber der niedere Mensch mufs errothen, daran zu denken, dafs, wie du, die Seele auch wieder sinken kann.

0 Tugend, wenn deine Heimath ich suehe, lafs meines Geistes Flug nicht schwach seyn: lafs mich nicht, wie dieses lasse Geschopf mit der Meersfluth von seinen Fliigeln tropfelnd, To Miss В.

1 more than once have heard, at night,
A song, like those thy lips have given,

And it was sung by shapes of light,

Wlto seem'd, like theê, to breathe of heaven!

But this was all a dream of sleep,

And I have said, when morning shone,

Oh! why should fairy Fancy keep
These wonders for herself alone?"

I knew not then that fate had lent
Such tones to one of mortal birth;

I knew not then that heaven had sent
A voice, a form like thine on earth!

And vet, in all that flowery maze

Through which my life has lov'd to tread

JVhen 1 have heard the sweetest lays
From lips of dearest lustre shed;

When I have felt the warbled word

From beauty's mouth of perfume sighing,

Sweet as music's hallow'd bird
Upon a rose's bosom lying!

Though form and song at once combin'd
Their loveliest bloom and softest thrill,

My heart liath sigh'd, my heart hath pin'd
For something softer, lovelier still!

blofs funkeln in der Sonne Glühen und dann wieder unten in die Tiefe versinken^ sondern wenn ich den gröberen Haufen vetlasse, bey dem meine Seele zu lange verweilte, lafs mich an diesem Tage der Ehre jede zögernde Schlacke wegwerfen, und nach deiner reineren Luft jauchzend mich emporschwingen, bey den Sternen zu bleiben!

Oh! I have found it all, at last,
In thee, thou sweetest living lyre,

Through which the soul hath ever pass'd
Its harmonizing breath of fire!

All that my best and wildest dream,
In fancy's hour, could hear or sea

Of music's sigh or beauty's beam
Are realiz'd, at once, in thee! *)

An Fräulein B.

Mehr, dean einmal, habe ich des Nachts einen Gesang gehort, .wie derjenige, den deine Lippen jetzt geben, und es waren Lichtgestalten , die, wie du, den Himmel zu hauchen schienen!

Aber dies war alles ein Traum des Schlafes, und ich sagte mir, wenn der Morgen schien: „ach! warum soll die schOne Phantasie diese Wunder fur sich allein behalten?"

Ich wufste damals nicht, dafs das Schicksal solche Tön« Jemanden von sterblicher Geburt verliehen hatte; ich wufste damals nicht, dafs der Himmel eine Stimme, eine Gestalt, wie die deinige, auf die Welt gesandt hatte!

Und doch in dem ganzen Blumen - Labyrinth, durch welches mein Leben zu wandeln liehte, wann nun die lieblichsten Gesänge von theuren Purpuriipptn ertönten, wann ich die Zauberworte und der Schönheit duftenden Athem gefuhlt, lieblich, wie der Vogel des Wohllauts auf dem Busen einer Rose liegend!

Obgleich die Gestalt und der Gesang beide ihre lieblichsten

Blumen und ihre sanftesten Töne vermischten, seufzte, sehnte sieb

r

doch mein Herz noch nach etwas Sanfterem, Lieblicherem.

Ich habe endlich dies alles gefunden in dir, du lieblichste lebende Lyra, durch welche je die Seele ihren Harmoniehauch von Feuer geathmet hat!

Alles, welches meine schönsten, meine verwegensten Träume in den Stunden der Phantasie von mnsicalischem Laut horen, oder vom Schönbeitssrrabi sehen konnten, ist auf einmal in dir verwirklicht!

Schöner, als in folgenden Versen, kann man eine SonimerMoudnacht aüf dem Wasser nicht beschreiben.

The sea is like a silvery lake;

And, o'er its calm the vessel glides
Gently, as if it fear'd to wake

The slumber of the silent tides! *)

Muthwillige Spottgedichte von andern hatten Moore zu ähnlichen Versuchen verleitet. Sein erstes Gedicht der Art sind poetische Briefe, die angeblich in einem Scchslingspostsack verloren gegangen waren, und seinen letzten Versuch, in .welchem er auf das ungebührlichste den Prinz Regenten mitnimmt, hat er unter dem Titel drucken lassen: The Fudge Family in Paris. Ediled by Thomas Brown the younger, Author of the Twopenny-Post-Bag, London, Longman etc. 1818. 'Dieses Buch, welches Blackwood's Magazin ihm zuschreibt, wogegen er, so viel ich weifs, nicht protestirt hat, enthält lächerlich machende Briefe einer irländischen Familie. Der Vater in dem Gedicht ist eine Art Spion des Lord Castlereagh. Sein Sohn, Bob Fudge, ist ein Petit-maître (Dandy), der über die französische Küche in Entzücken ausbricht, so wie seine Schwester Biddy in Empfindsamkeit zerschmilzt. Sie schreiben alles, was ihnen begegnet, in der kauderwelschsten Kurzweil, und werden Mi. dem Gedichte oft durch heroische Strophen von dem katholischen Candidatcn, der als Hofmeister bei der jungen Familie angestellt ist, unterbrochen. Sehr hübsch ist Biddy's Beschreibung ihres in einen Dandy grüfstenlheils umgewan.

*) Das Meer 1st wie ein Silhcrsee, und über seiner Ruhe gleitet «las Schiff ilahin, lieblich, als furchte es den Schlummer der schweigenden Wogen zu wecken.

delten Bruders, so wie seine Beschreibung eines franzosischen Fnihstiicks nnd seiner Tagfaiirt in Faris. In einem anderen Briefe ergiefst sich Mifs Biddy iiber die Tiinze in Paris in folgenden Strophen:

But, the daneing ah parlez-moi, Dolly, de pa — There, indeed, is a treat that charms all but Papa. Such beauty such grace oh ye sylphs of romance! Fly, fly to Titania, and ash her if she has One light-footed nymph in her train, that can dance Lite divine Bigottini and sweet Fanny Bias! Fanny Bias in Flora dear ereature you'd swear, IVhen her delicate feet in the dance twinkle round, Hiat her steps are of light, that her home is the air, And she only par complaisance touches the ground. And when Bigottini in Psyche dishevels Her black flowing hair, and by demons is driven. Oh! who doth not envy those rude little devils, That hold her and hug her, and keep her from heaven? Then, the music so soty its cadences die, So divinely oh, Dolly! between you and 1, It's as well for my peace that there's nobody nigh To mate love to me then you've a soul, and can judge What a erisis 'twould be for your friend Biddy Fudge *).

*) Aber, das Tanzen — o, sprich mir, Dolly, davon. — Das ist wahrlich ein Genufs, der AUe, nut Papa nicht, bczaubert. Solche Schönbeit — solche Grazie — o ihr Sylphen der Romanze! flicsht, flieht zu Titanien, und fragt sie, ob sic in ihrem Gefolge cine Ieichtfufsige Nymphe hat, die tanzeo kann gleich der gottlichen Bigottini, und der lieblichen Fanny Bias! — Fanny Bias in Flora — theares Madchen — du wiirdest schwOren, wenn ihre niedlichen Fiifse im Tanze sich schwenken, dafs ihre Schritte von iieht und ihre Wohnung die Luft sey, und dafs sie blofs aus GcfalKgkeit den Boden beruhre. Und, wenn Bigottini in der Psyche ihr schwarzes, Batterndes Haar entfaltet, und *on Damonen

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