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fion de santé.

tion des

1762 nun zu einem Theile der Staaten beságtér löblichen Re

publik wird, so soll, laut dem deutlichen Inhalt des Capitulats, auch über dieses Stück Land der Durchpass frömder zu Ueberziehung des Mayländischen bestimmten Kriegstruppen und Geräthe nicht erlaubt seyn.

: : 'Art, VII. ; iii Commil. Wegen dem Aufenthalt des Mayländischen Sanitetsde Commiffari za Clefen, wie auch der freyen Ausübung

feines Amtes, folle man der gewöhnlichen alten Uebung nachleben, und sollte wider Verhoffen, mit der Zeit deswegen einige Schwierigkeit entstehen, so werden beyde Sovranen sich deswegen gütiglich einverstehen. '

LIN. .ART. VIII. .', Extradi. Und da es, zu Versicherung der Ruhe und Sicherheit vineis beyder Gebieten, nicht genug ist, dass die Grenzen ge

wiss und festgestellet seyen, wann beyderseitige Landes-
fürften sich nicht die Hände bieten, um daffelbe von
allen Banditen und Verbrecheren zu säuberen und zu
befreyen, als welche die Zuflucht von einem Stande in
den andern missbrauchen, wann ihnen folche vom einten
oder anderen gestattet wird, als wird hiermit eine
Abkommniss wegen der wechselhaften Auslieferung be-
fagter Banditen und Verbrecheren festgesetzet, welche
mit derjenigen, die den 14ten Weinmonats Anno 1752")
mit den Herren Schweizeren errichtet worden, vollkom-
men gleichlautend ist, die vorgeschriebene Zeit der
5 Lahren ausgenommen, indem diese so lange als der
Tractat selbsten dauren foll. Auf dass aber die Erfüllung
dieser Verbindung desto schleuniger und ohngehinderter
Statt haben möge, fo folle von denen nach Clefen abzu-
ordnenden Commiffaren die Tariffa aller wegen Gefan.
gennemmung, Ernährung und Ueberlieferung des De-
liquenten oder der Deliquenten, wie auch wegen der
Copey des Prozefles und anderen Schriften ergehende
Kösten, welche der die Auslieferung begehrende Stand,
dem Auslieferenden, bezahlen folle, festgestellet werden.

ART. IX. ::: Chasse et. Um denen Missbräuchen vorzukommen, welche ir piche. Ansehung der Jagd und Fischerey beyderseits Untertha.

Linen *) Cerre convention n'est pas imprimée; que je fache; eller

trouve alleguee Tous la fauffe date du 14.0&. .:762 dan " l'écrie intitulé: l'Impereur a - toil pu faire artêter en Val pen, je eines in des anderen Gebiet, vornehmen möchten, i lo wird man, bey Anlass der Zusammenkunft obgedachter Commiffarii, diejenigen wechfelhaften Verordnungen vorschreiben, die dem Fall angemessen find, 'und die Thro Excellenz der Herr Graf von Firmian vorzuschlagen belieben wird.

teline les agens de la convention nationale.

ART. X. Nachdeme man in den vorhergehenden Artickeln, Griefs in Ansehung der Grenzen und der acgrenzenden Unter- ecclefia

itiques, thanen, Vorsebung gethan, find Ihro Excellenz der! bevollmächtigte Minister und belagte Tit. Herren Depu. tirte weiter fortgeschritten, diejenigen Anstände zu be. seitigen, welche die zwischen dem geistlichen und welt, lichen Staabe entitandene Misshelligkeiten betreffen, und die allgemeine Ruhe zu unterbrechen nicht minder tüchtig als die ersten sind. Bey Untersuchung dieser hat man befunden, dass einige durch ein wechselhafces Ein.. verständniss zwischen beyden Fürsten, andere, wie es bereits geschehen, mit dem Bischoff von Como, und andere endlich von dem Päbstlichen Stuhle erhalten werden müssen. -"

Art. XI. Um nun mit denjenigen, die die Bewilliguug des ConcorPäbftlichen Stuhles nöthig haben, den Anfang zu machen, dia jur verpflichten sich Ihro Majestät bey Ihrem Königlichen lis. Worte, Dero allerkräftigstes Vorwort bey Ibro päbčlichen . Heiligkeit nachdruckfam anzuwenden, um die Herren Bündtner eine Concordia Jurisdictionalis zwischen dem geistlichen und weltlichen Staabe erhalten zu machen, welche durchgehends derjenigen gleich seye, die den 2ten Janii 1615 zwischen dem Ertzbischöflichen Maylän. dischen und dasigem weltlichen Staabe vergleichen wor. den, und welche den 18. April 1617 in Madritt *) und den 17. October des nemlichen Jahres von Paul dem V in Rom ratificirt worden. . In dieser Concordia folle auch das gte Capitel einbegriffen werden, jedoch mit der Einverständniss, dass die geistlichen Beneficien Juris Patro. natus des Deliquenten, welche aber nicht sein Eigenthumbs find, der Confisca nicht sollen unterworfen seyn. Was in dem roten, Iiten und 12ten Capitel von denen geistlichen Richtern der Mayländischen Kirchen gesagt wird;

foll

Cette convention se trouve sous la date du 19. Mars 1617
duus ABREU Y BERTODANO coleccion Phil Ill. P. ll. p. 226.

ques.

foll von den geistlichen Richtern der Kirchen zu Como
auf eine ibren Umständen angemessene Weise, verstande
werden. Das 13te und 14te Capitel aber mögen gan
ausgelassen werden; das erste weil die Klöfter in Veltli
schon jetzo unter der geiftlichen Jurisdiction stehen, da
zweyte, weil in Rbätien kein Officio d'Economato ist
und man folglich ausser dem Fall, dessen Missbräuch
einzusehen und zu verbessern.

* ART, XII...

Gleichfalls verpflichten fich Ihro Majestät Ihre aller

nachdruckfamste Vermitlung anzuwenden, auf dass dei

Herrn Bündtneren die gleiche Bulla die Afili betreffende

zugeftanden werde, welche die Oesterreichische Lumbar

dey den igten Christinonats 1757 erhalten, und so woh

dienet, die Anzahl und Umfang dieser Zufluchtsörte

einzufcbräoken, als die Fälle zu bestimmen, die de:

Agli unwürdig find. '

ART. XIII. .

Biens ec- Die Güter, welche in dem Jahr 1620 and vorbero
clefiafti- jp der Kirchen Hand gekommen, sollen bey der jetziger

völligen Exemption zu verbleiben haben. Hingegen aber
sollen die übrigen Güter, welche nach besagtem Jahr 1620
in diese Hände gekommen, allem gemein Beschwerden
unterworfen seyn und Ihro Majestät werden ihr Vorwort

kräftig anwenden, die Einwilligung hiezu von dem Rö-

· mischen Stuhle zu erhalten. Um aber in eine Richtig-

keit zu bringen, welches die Güter (eyen die im Jaho

1630 und vorhero, und welche seitdem in die Hände

der Kirchen gekommen, so werden zwey Commislarien,

der eiate im Namen löblichen Republik, der andere im

Namen des Herra Bifchoffs ernannt werden, welche be-

sagte Liquidation ex bono.et aequo innert 6 Monater

richtig stellen sollen,

ART. XIV.

Préroga- ' falls man zu Gunsten des Mayländischen von den
tives. Päbftlicben Stuhle irgend eine neue Einrichtung ode
obtenir,

Prerogativa erhalten könnte, so werden höchstgedach
Ibro Majestät Ihre allergültigfte Vermittlung anwenden
auf dass diese Einrichtung in allen denjenigen Sachen
die dem Capitulat gemäss und den Umständen des Lande
nicht unangemessen seyn möchten, auch der Bindtneri
schen Republik zugeftanden werde, auf dass die möglich

Gleichheit zwischen beyden Staaten unverändert bey- 1762 behalten werde, ..

ART. XV. Von denjenigen Vorsehungen, welche von dem ProviPäbstlichen Stuhle, ab hangen, auf diejenigen herab zu fonseca kommen, welche mit dem Bischof yon Como zu ver- ques. gleichen find, und wirklich verglichen worden, als von feiner bischöflichen Jurisdiction abhangende Sachen, wird dieser keine geistliche Ordination vornehmen, wenn es nicht Leute sind, die alle zu dem geistlichen Stande erforderliche Eigenschaften besitzen, und mit authentischen Atteftaten de Vita et Moribus, wie auch vom weltlichen Richter mit Atteftaten, dass sie weder peinlich angeklagt, noch proceflirt worden, versehen seyen,

: Art. XVI. Die ordini Sacri wird man niemand zugeftehen, der Ordres nicht ein angemessenes Beneficium oder genungsames facrés. Patrimonium habe. Vielmelir wird man betreffende die Zalaffung der Patrimonien alle Vorsicht gebrauchen, auf dass dergleichen nicht etwa durch geheime Einverständtpiffe hinterlistiger Weise errichtet werden, ja er wird keinerley Patrimonien zugeben, ohne eine genugsame Versicherung zu haben, dass es der Nutzen und die Nothwendigkeit der Kirchen erfordern. Bey der Errichtung denn, folle man die Vorsichtigkeit gebraucheri, die gewöhnlichen öffentlichen Publicationen ergehen zu lassen. Und rechtlich zu erheben, dass die Güter ledig, und eigen sind, wird man Zeugen verhören, und darauf zusehen, dass die übrigen Kinder in ihrer Legitima nicht vervorteilet werden; besonders wann es Persohnen von niederträchtigem Herkommen, so wird man in Be. trachtung der wieder sie streitenden Presumtion mit der äussersten Strenge verfahren, um zu ergründen, ob die belagte Anweisung aufrichtig und wahrhaftig seyn, ja wenn es nöthig wäre, in fofern er davor hält, so wird er za desto besserer Versicherung den weltlichen Richter des Orts ansuchen, wegen besagter Wahrheit, und Rechtsbeftändigkeit des vorgeschlagenen Affegno, ebenfalls derselben geheime Untersuchungen anzustellen.

.. ART. XVII. Betreffende diejenigen, welche nachdem sie die geist- Remo liche Kleidung und erste Tonsur angenommen, fich nicht tiope.

ange.

angelegen seyn lassen, da sie es doch thun könnten, geistlichen Stand in gebührlicher Zeit anzunehmen wird ihnen der Bischoff von Como einen bescheid Termin vorschreiben, in dieser Zeit die geistlichen oi anzunehmen; so bald nun entweder diese Zeit verflo ohne dass die Annehmung der ordini erfolgt, oder i jie den schuldigen Kirchendienst nicht abwarten, c es an geistlicher Sittlichkeit gebrechen laffen, oder irgend eine Weile dasjenige überschreiten, was geistlichen Rechte denjenigen. die den geistlichen St: annehmen, yorschreiben, so wird der Bischoff mit a Schärfe wider sie verfahren, und nach erfolgten rech gemässen Monitionen wird er, wann keine Befferu erfolgt, fie des geistlichen Kleides berauben, und völligli dem weltlichen Stande und Gewalt wieder überlasien,

des ecclefiaftis

- Art. XVIII. Conduite Folglich, vermittelft des versprochenen Beystandes d

i weltlichen Arms, wird er die äusserste Aufmerksamke ques. lebhaft unterhalten, auf dass die Geistlichkeit in de

Schranken der Pflicht erhalten, und wider die Ueber treter die Vorschrift der geistlichen Rechten, und der z Unterhaltung der Geistlichkeit schon lüblichst bekann gemachten Verordnungen, auf das genauefte erfülle werde. Besonders follen diejenigen Geistlichen, die die Fischerey missbrauchen, oder eine Gewohnheit und Hand werk aus der Jagd machen oder zum Trotze der bekaont gemachten Satzungen verbothere Waffen tragen, durch die nachdrucksamste Ankündigungen bedrohet werden, dass man sie untiichtig erklären werde je zu Beneficien gelangen zu können, und diese Ankiindigungen werden auch an den Halsstarrigen vollkommen erfüllet werden; .was aber die zur Jagd gebräuchlichen Waffen anbetrifft, wird man in billigem Verhältniss, das wegen der Jagd zwischen dem geistlichen und weltlichen Staabe zu Mayland festgelezte Concordat beobachten, nach welchem die Geistlichen den 3ten Theil von demjenigen, was jetzt die Weltlichen vor die Licentz der Waffen bezahlen, abzuführen schuldig seyn.

"ART. XIX. Pouvoir Vielmehr auf dass die Erfüllung dieser Verordnung

andurch desto gewisler nachdruckfamer werde, indeme cet égard sich auf dem Ort felbft jemand befindet, der begwaltige

seye

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caire

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