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t)ul unt pere«, mere«, et »ntes,

?gr ni'ame je ne äonne rien;

Qar j' ai tont llounö aux lervante».

8i fullent-ili ^e pou content«,

tirÄnt hien leur teiuent maintl lopin«,

/^ux povre« Nile« »ävenÄnte«,

<2«l le ^»eräent aux ^aco^in«; Hci.

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Etwas später und noch in den ersten Decene liien des sechzehnten Jahrhunderts glänzten als Witt zige Köpfe in, burlesken Fache Guillaume Cree ti„, Charles de Bordigne, und Andere, de, ren Nahmen und Werke sorgfältig aufbewahrt sind. Crelin oder Dü Bois, wie er eigentlich hieß, verfaßte aber auch geistliche iieder, so genannte Kö, nigsgesäuge und andre wenig bedeutende Gedichte', wenn man sie so nennen will, von ernsthafter Gattung l). Bordigne ist der Verfasser des frivolen, zum Theil versificirten, zum Theil in komischer Pro, se geschriebenen Histörchens von Peter Feuer/ wacher (kierre ?2ileu), das matt Neben den deuts schen Eulenspieget stellen und zugleich auch als eine von den Anweisungen in der Kunst^ umsonst ZU schmausen, ansehen kann, die damals unter den witzigen Köpfen in, Frankreich sehr' beliebt gewesen zu seyn scheint ">).,

Einen höheren Schwung wollte Pierre Mb chault, Secretär des letzten Herzogs von Bur« gund, nehmen, und sich zugleich im Moralische» hervorthun. Er schrieb also ein allegorisches

'" .Werk,

Klon pulpitre, sour plu» Nüult luirej

Lt mon Könnet ronci äe ^uHeur,

^2 ßranc! Isnterne ^e lileur,

>lon livre puur eNre ^lu« lenr,

83n« taillir ne <2N8 reoentir.

!^e8 Dame« psr leurs cioulceur

^ ce faire, me unt meu le cueur.

l) koelie« äe <3ui!I. Cletin, ?sr. 1723, in 8vo.

m) Nach Andern hat dieser Bordigne das Histörchen nur in Verse gebracht nach der Prose von einem andern Verfasser.

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Wer?, theils versisiclrt, theils in einer Art von ro, mantischer Prose unter dem Titel: Der Tanz vor den Blinden (I.» lianse aux üveußl«) "). ES sängt, nach der alten leier, mit einem Traume an. Die Tanzenden sind die Menschen insgesammt, und bis allegorischen Blinden, vor denen getanzt wird, Amor, das Glück und der Tod. Auch schrieb dieser Michault in Versen eine Unterweisung in» Hofleben (Doktrin»! lle 1« cour). ., ..,

Ein anderer Reimer, Jean Molinet, Ca, nonicus zu Valenciennes, machte mit vielem Bei» fall mehrere Gelegenheit«: und geistliche Gedichte; führte eine Art von poetischem Briefwechsel mit bem lustigen Cretin; war besonders stark in den Mnsilichen Verschränkungen der Reime und des Sinnes; und hielt es sehr der Mühe werth, den Moman von der Rose in Prose umzuarbeiten und den moralischen Sinn desselben an den Tag zu legen.

Damit endlich auch die platte Chronikenreimeret nicht aussterbe, brachte der ParlamentSprocurator Martial von Paris, genannt Mar, tial d'Auvergne, ohne alle poetische Ansichten die Regierungsgeschichte des Königs Carl's VII. von Frankreich in gewöhnliche Verse. Er kleidete sein Reimwerk in die Form eines Trauergesanges zu Ehren des verstorbenen Königs ein, und betitelte es die Vigilien Carl's VII. (!<« ViZile« 6«

n) 1.2 ä«nle aun »vcußle«, nicht la v»nle <i« »veußlez, wie es gewöhnlich citirt witd. Jenen richtigen Tnel hat das Wert auch in der mir bekannten Ausgabe, I<iIIe, 1748, in 8vo.

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<ÜK»rIe!l VII.). Nicht einmal durch die Wunders« men Thctten der Iunqfrau von Orleans wurde er einigermaßen poetisch erwärmt °). Aber wo er in Zwischenaclen dieser historischen Vigilien allegorische Personen, zum Beispiel die Theologie, redend einführt, da ermannt sich seine Muse ein wenig. Und daß er übrigens nicht ohne poetisches

r Ge«

«) Er erzählt z. B. Komment la ?ucelle vint clever« le l^ov, wie folgt:

l'ott 2prö« cn «Ne clouleur,
Vint 2li Kuv uno oerzicrelle.
Du vllaiße äit Vsucouleur,
^ll'o» nummoit ^engnne I« pucelle.

O'eNoit une povre berßiere,
Hui ß2l6uit le« breuii e« cnamp«,
v'une cloulce et liumble moniere.
De I'»2ße cle dix^liuit «ns.

Vev3»t le Kov «n I'gmenz,
VnF ou cleux cle la cc>ßnc>illg»ce,
kt glorz eile «'enclinÄ,
kn lux 5»ll2nt l» rcverence.

I^e l^ov p»r jeu <> »IIa clire,
/^! ma luve ce ne lui« je 1125;
^ czuov eile reluonclit 8ire,
l^'este« vouü, ne je ne tsulx na«.

Qu nom cle vieu, <> clisuic eile,
l3entil Kov je vc»u8 mener^v
lüuuronner » Keim« <^ui <^ue vueille, .
Lt liiee cl'Qrlean« leversv.

I^e scu Kc>v lm,« lov «mouvoil,
l^Ierc« et voöteur« ii list ezlire,
koue l'interroßuer et sc^vnir,
(Hui la mouvoit cle ce>, clire.

^ Onvnon tut queNionnce
v'unß« et cl'autre» Kien lzranclement,
^ulauell s)2r «ilon »Nißnee,
lllle «slionclit laizement^ Hc.

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