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wie ein ångstlicher Udvocat, der irgend nöthig håtte, einer Pchlechten Sache einen Mantel umzuhangen. Mit der ruhigsten Würde eines Mannes, der er: haben ist über das Geschwäß der Welt und über die beschränften Ansichten der Menge, führt er den Monarchen, dessen Partei er genommen, so unbes fangen, als ob ein Trajan oder Marc Aurel fich zeigen rollte, dem Publicum vor. Er wolle gar: nicht loben, was nicht lobenswürdig ren; aber jes der Mensch habe feine Fehler; ein großer Herr ents behre mehrere Vortheile der moralischen Erziehung; und Eins gegen das Andere gerechnet, sey Ludwig XI. einer der vortrefflichsten Regenten gewesen ?). Despotische Gewissenlosigkeit im Lauf eines ganzen Regentenlebens war also in den Augen des großen Weltmannes Comines nur ein Fehler, der durch die Tugend einer ungemeinen Klugheit vergütet werden konnte. Uber man bemerkt kaum den Mans gel an moralischer Würde, wenn man diese Memois res fieret. Von der naiven Gutmüthigkeit des Joinville trägt zwar auch der Styl des Comines feine Spur; aber eine rolche Fülle des praktischen

Vers

2) Hier sind die eigenen Worte des Comines.

En luy et en tous autres Princes, que j'ay connu ou servy, ay connu du bien et du mal: car ils sont: hommes comme nous. A Dieu seul appartient la perfection. Mais, quand en un Prince la vertu et bonnes conditions précedent les vices, il est digne de grand memoire et louange: veu que tels personnages sont plus enclins en choses volontaires, qu'autres homo , mes, tant pour la nourriture et petit chastoy qu'ils ont eu en leur jeunesse , que pour ce que venans en l'aage d'homme, la pluspart des gens taschent à leur complaire, et à leurs complexions et conditions.

Prologue. i'

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